Offiziell bestätigt: Feldberg wird Vorreiter für moderne Ganztagsbildung

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Das Kultusministerium hat die Liste der neuen Ganztagsschulen für das Schuljahr 2026/2027 veröffentlicht. Die Grundschule Feldberg gehört zu den landesweit 21 Grundschulen, die mit dem besonders konsequenten Modell der verbindlichen Ganztagsschule an den Start gehen. Damit setzt die Gemeinde einen Meilenstein für das Kindeswohl und die Bildungsgerechtigkeit im Hochschwarzwald.

Mit der Bekanntgabe durch Kultusministerin Theresa Schopper am 12. März ist es nun amtlich: Feldberg ebnet den Weg für eine zukunftsorientierte Schulentwicklung. Während landesweit der Ausbau der Ganztagsangebote voranschreitet, nimmt unsere Gemeinde eine exklusive Vorreiterrolle ein. Die Entscheidung für die verbindliche Form an drei Wochentagen ist das Ergebnis eines intensiven Qualitätsentwicklungsprozesses zwischen Gemeinde, Elternschaft, Lehrkräften und Vereinen.

Der Feldberger Weg: Das Kindeswohl im Zentrum

Im Mittelpunkt des Konzepts steht die sogenannte Rhythmisierung. Anders als bei herkömmlichen Betreuungsmodellen werden Unterricht, Bewegung und Erholungsphasen über den gesamten Tag verzahnt. Das Ziel ist eine gehirngerechte Lernumgebung, die den natürlichen Bedürfnissen der Kinder entspricht.

Professor Aladin El-Mafaalani, renommierter Experte für Erziehungswissenschaften, betont regelmäßig, dass Schule weit mehr als ein Ort der Wissensvermittlung ist – sie ist ein zentraler Lebensraum der Kindheit. Diesen Raum gestaltet Feldberg aktiv:

  • Gesundheit durch Bewegung: Als zertifizierte Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt nutzt das Team seine Expertise, um den Schulalltag dynamisch zu gestalten.
  • Individuelle Förderung: Zusätzliche Lernzeiten ermöglichen es den Lehrkräften, noch gezielter auf die Stärken und Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
  • Stressabbau: Phasen höchster Konzentration wechseln sich mit gezielten Ruheinseln ab, was die psychische Gesundheit stärkt und die natürliche Lernfreude erhält.

Ein Gewinn für Familien und die Region

Der Wechsel zum Ganztag ist auch eine Antwort auf den ab 2026 schrittweise in Kraft tretenden Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung. Feldberg agiert hier vorausschauend und sichert die Standortqualität für junge Familien langfristig.

Ein wesentlicher Vorteil für die Elternschaft ist die spürbare Entlastung im Alltag: Da schulische Aufgaben in die individuelle Lernzeit integriert sind, bleibt nach Schulschluss mehr Raum für echte Qualitätszeit in der Familie. Zudem ist das pädagogische Angebot an den drei Ganztagstagen (Dienstag bis Donnerstag) für die Eltern kostenfrei (zzgl. Verpflegung), was eine direkte finanzielle Unterstützung bedeutet.

Partnerschaft mit dem Dorfleben

Das neue Modell sieht ausdrücklich vor, außerschulische Partner und die starke lokale Vereinskultur in den Schulalltag einzubinden. So bleibt die Schule fest im Dorfleben verwurzelt, während sie gleichzeitig modernste Bildungsstandards setzt.

Mit dieser Entscheidung festigt Feldberg seine Rolle als verlässlicher und moderner Bildungsstandort – ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie ländlicher Raum und innovative Pädagogik Hand in Hand gehen können.

Wissenschafts-Check: Fundierte Grundlagen für Feldberg

Wir bauen unser Konzept auf gesicherten Erkenntnissen auf. Hier finden Sie die Quellen, die belegen, warum ein rhythmisierter Ganztag die gesündeste Form des Lernens ist:

Der Feldberger Check (Kompakt)

  • Start: Schuljahr 2026/2027.
  • Zeitmodell: Dienstag bis Donnerstag, jeweils 8 Zeitstunden (verbindlich).
  • Pädagogischer Fokus: Rhythmisierter Tagesablauf; Ausbau des Profils als Sport-Grundschule; Wechsel aus Anspannung und Entspannung; Individuelle Lernzeiten; Demokratielernen.
  • Mehrwert: Schulische Aufgaben werden in der Schule erledigt – der Feierabend gehört ganz der Familie.
  • Kosten: Das pädagogische Angebot ist an diesen Tagen kostenfrei (zzgl. Verpflegung).